Ein Winter auf dem Bauernhof

Im Winter fängt die weiße Märchenwelt bei uns in der Jachenau direkt vor der Haustüre an. Langlaufen, Winterwandern und die Stille genießen stehen auf dem Programm. In der Regel liegt eine dicke weiße Schneedecke auf den Wiesen und auf dem Hausdach, manchmal bis weit in den März hinein. Kinder spielen im Schnee, bauen Schneemänner und Schneeburgen oder rutschen von unserem kleinen Hang hinter dem Hof herunter.
Skifahrer erreichen in wenigen Minuten das Skigebiet Lenggries-„Brauneck“. Ein Stück weiter ist es rüber zum Tiroler Skigebiet „Christlum“ am Achensee oder nach Garmisch und Seefeld.

Auf dem Hof ist das Vieh jetzt im Stall. Es wird morgens und abends mit Futter versorgt. Der Fressplatz wird ausgemistet und mit viel Stroh eingestreut. Und während im Winter die Männer raus in den Wald fahren, Brennholz machen und Bäume fällen, beginnt für die Bäuerin wieder die Arbeit im Haus.

Zur Advent- und Weihnachtszeit duftet es überall nach Plätzchen, Glühwein und Stollen. Traditionell werden zu Hl. Dreikönig (6. Jan.) Haus und Stall mit Weihrauch ausgeräuchert, um Segen für Mensch und Tier zu erbitten. Auf die Haustüre schreiben wir mit Kreide C + M + B, das heißt: Christus segne dieses Haus.